Wir laden Sie ganz herzlich zu unseren Gottesdiensten ein,
die in der Regel jeweils Sonntags um 9.30 Uhr im Wechsel in unseren Kirchen (Flachslanden, Rügland und Unternbibert) stattfinden.
Es gilt ausdrücklich, alle Gemeindeglieder sind in jeder Kirche herzlich Willkommen!
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Kirchencafe im Gemeindehaus Rügland
Kaffee/Kuchen, Verkauf von fair gehandelten Waren und natürlich nette Unterhaltung gibts am 1. Sonntag im Monat, an dem in Rügland ein Gottesdienst stattfindet. Es kann also auch mal der 2. Sonntag sein. Die nächsten Termine: 09.02.2025, 09.03.2025 & 06.04.2025
Kindergottesdienst
Einmal im Monat findet der Kindergottesdienst statt.
Jahreslosung 2025
Liebe Gemeinde,
Ende 2024 war bei uns ganz schön was los. Ein neuer Kirchenvorstand begann seine Arbeit im Weinstock des Herrn. Einige Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher traten damit eine neue Amtszeit an, andere sind zum ersten Mal im Leitungsgremium und manche Altgediente wurden von ihren Pflichten entbunden. Dazu brachen die drei Gemeinden Rügland, Unternbibert und Flachslanden in eine gemeinsame Zukunft als Pfarrei auf. Seit dem ersten Januar besteht diese neue Pfarrei. Und in der Welt war und ist es auch nicht gerade ruhig. Zu viele Konflikte toben; Frieden wird sehnlichst erwartet.
Diese Jahreslosung ist unser Geleit im Jahr 2025: Prüft alles und behaltet das Gute! Die Worte stammen aus dem ältesten Brief, der uns vom Apostel Paulus überliefert ist. Die Weltlage damals war auch turbulent und für die ganz junge Christenheit ganz bestimmt keine Zeit der Ruhe. Und doch ist der 1. Thessalonicherbrief ganz optimistisch. Die Thessalonicher waren eine Gemeinde, die Paulus viel Freude bereitet hat. Aus diesem Grund vertraut der Apostel den Menschen dort. Dieses Vertrauen ist der Stoff, aus dem die Jahreslosung gemacht ist. Paulus traut den Thessalonichern zu, dass sie wissen was richtig ist und sich selber für das Gute entscheiden können. Sie brauchen niemanden, der sie auf den rechten Weg leiten muss, weg von den Versuchungen der heidnischen Umwelt. Paulus vertraut seiner Gemeinde sogar sosehr, dass er ihnen die Freiheit gibt, den Gemeindealltag zu erweitern - mit dem Guten, das ihnen begegnet ist.
Paulus weiß, er schreibt mündigen Christenmenschen, die keine Bevormundung brauchen. Denn sie sind Kinder des Lichts, angetan mit dem Panzer des Glaubens und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil (1. Thess 5,8). Und in diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Mut und Zuversicht für 2025. Was auch kommen mag, ich bin gewiss, dass Gott meine Schritte sicher lenkt und mich umgeben hat mit dem Schutz seiner Engel. Und so bin ich mutig und gespannt, was an Neuem kommt.
Freilich kommt diese Zuversicht nicht aus mir selber: Jesus Christus ist es, der mich und Sie alle erlöst hat. Das Wunder seiner Geburt erleuchte unsere Herzen mit göttlichem Frieden, den wir in die Welt tragen, damit sie heller wird.
Ihr Pfarrer Max Schnurrenberger